Was bedeutet das systemische Coaching nach dem „Kieler Beratungsmodell“

 

Das Kieler Beratungsmodell - als ein differenzierter Ansatz des Coachings - stellt eine Möglichkeit dar, maßgeschneiderte und individuelle Entwicklungen durch Optimierung von Kompetenzen und Ressourcen von Einzelpersonen und Teams zu fördern. Coaching ist ergebnis- und lösungsorientiert und braucht daher evaluierbare Kriterien für das Erreichen konkreter Ziele. Diese operationalisierbaren Aufträge für Inhalte, Rahmen und Interventionen werden explizit formuliert.

Die Säulen dieses Coaching-Ansatzes sind hierbei: 

           Das Individuum als wichtigster Entscheidungsträger, die Unterstützung zur Selbsthilfe und positive Lösungsoptionen

In der Praxis bringen die KundInnen Aspekte aus allen Bereichen des Berufslebens ein. Das Anliegen des Kunden/der Kundin steht im Zentrum der Beratung: Themenstellung, Auftrag, Zielkriterien und Evaluation werden gemeinsam erarbeitet.

 

Der Beratungsansatz des Kieler Beratungsmodells ist eher lösungsorientiert als problemorientiert;
richtet sich eher an Kompetenzen aus, als an Defiziten;

fokussiert auf die Beziehungen zwischen Personen;
stellt spezifische Fragetechniken und Interventionen zur Verfügung;
regt an, Erfolge als Leistungen der Kunden anzuerkennen;
ist Hilfe zur Selbsthilfe mit unterstützenden Beratungsphasen.

 

Was sind die Grundhaltungen, die uns leiten?

 

Das Kieler Beratungsmodell basiert auf dem erkenntnistheoretischen Ansatz des Konstruktivismus. Prägend für diesen Ansatz war, dass es nützlich ist, in sozialen Systemen wie Unternehmen oder dem Leistungssport von den Kompetenzen und Ressourcen der Kunden auszugehen. Das Kieler Beratungsmodell versteht sich als Interaktion von ExpertInnen mit den Kunden in ihrem Arbeits- und Wirkungsbereich. Dabei werden mittels Berater, lösungs- und zukunftsorientierter Reflexionen, durchgeführt. Das Ziel ist eine positive "Verstörung" von Personen und betrieblichen Systemen, die anregt und Impulse gibt.